Flughafen
Countres / Monaco / Flughafen

Das Fürstentum Monaco besitzt keine eigene Landebahn, und gerade darin liegt ein Teil seines Reizes. Die Ankunft wird hier zu einem Ritual an der Küste statt zu einer bloßen Landung, zu einem Übergang aus der weiten Welt in einen schmalen Streifen Riviera, wo sich die Berge dem Meer entgegenneigen. Ob Sie des Hafens wegen kommen, der terrassierten Gärten, des berühmten Casinos oder des stillen Glanzes der Uferpromenaden, Ihre Reise beginnt an einem Zugang knapp jenseits der Grenze Monacos und endet mit einem der schönsten Landeanflüge Europas.

Für nahezu jeden Reisenden ist das Tor nach Monaco der Flughafen Nizza Côte d'Azur, der ein Stück westlich an der Küste liegt. Er ist hell, gut zu Fuß zu bewältigen und ohne Hast, groß genug, um das Fürstentum mit den Hauptstädten Europas und den Städten des Golfs zu verbinden, und doch klein genug, dass die Ankunft ruhig wirkt statt überwältigend. Vom ersten Schritt in die Ankunftshalle liegt das Mittelmeer bereits in der Luft.

Von Nizza aus kann das letzte Stück nach Monaco so schnell oder so malerisch sein, wie Sie es wünschen. Die legendärste Ankunft führt über den Hubschrauber, ein kurzer Flug entlang der Küste, der Sie auf Monacos eigenem Landeplatz im Viertel Fontvieille absetzt, während sich Dächer und Yachthäfen tief unter Ihnen entrollen. Wer lieber am Boden bleibt, dem folgt eine Küstenbahn dem Ufer bis zur Station Monaco Monte Carlo, ein direkter Schnellbus fährt von den Terminals ab, und private Wagen nehmen die Straßen der Corniche, die sich hoch über dem Wasser winden. Jede Route hat ihren eigenen Rhythmus, und jede endet am selben kleinen, glitzernden Ort.

Eine eigene Luftfahrtadresse besitzt Monaco dennoch. Der Hubschrauberlandeplatz Monaco, in das aufgeschüttete Viertel Fontvieille gebettet, ist die private Schwelle des Fürstentums zum Himmel. Er ist weniger ein Flughafen als eine Bühne, ein Ort, an dem Ankünfte wie Auftritte wirken und das Meer selbst die Kulisse bildet. Für viele ist der kurze Sprung zwischen Nizza und Fontvieille nicht bloß Transport, sondern der erste Akt des Besuchs.

Jenseits von Nizza dienen einige weitere Zugänge besonderen Reisenden. Im Westen empfängt das Flugfeld von Cannes Mandelieu die private und geschäftliche Luftfahrt zwischen den Pinien des Estérel. Im Osten, entlang der ligurischen Küste, bietet die italienische Stadt Genua einen weiteren Weg für alle, die aus Richtung der Riviera di Ponente kommen und die direkte Strecke gegen eine längere, beschaulichere Küstenreise tauschen.

Im Folgenden die Zugänge, die Reisende nach Monaco bringen, und jeder eröffnet eine andere Stimmung der Ankunft:

 

  • Flughafen Nizza Côte d'Azur (NCE): das Haupttor zum Fürstentum, das Monaco mit Europa, dem Golf und in den wärmeren Monaten mit weit entfernten Zielen verbindet, alles in bequemer Nähe zur Küste.
     
  • Hubschrauberlandeplatz Monaco (MCM): das eigene Terminal des Fürstentums im Viertel Fontvieille, den Hubschrauberankünften vorbehalten und die eindrucksvollste Art, unmittelbar am Meer aufzusetzen.
     
  • Flughafen Cannes Mandelieu (CEQ): eine elegante Basis für die private und geschäftliche Luftfahrt im Westen, geschätzt von allen, die nach eigenem Zeitplan reisen.
     
  • Flughafen Genua Cristoforo Colombo (GOA): eine italienische Alternative im Osten, passend für Reisende, die Monaco in eine weitere ligurische Route einweben.


Ein paar sanfte Hinweise machen die Ankunft leichter. Pass und Grenzkontrolle erledigen Sie an Ihrem gewählten Zugang und nicht in Monaco selbst, planen Sie daher bei der Abreise angenehm viel Zeit ein, besonders in der geschäftigen Zeit des Grand Prix und der Sommerfeste. Französisch ist die Sprache des Fürstentums, doch Englisch und Italienisch versteht man weithin an diesem Abschnitt der Küste. Hubschrauberplätze und private Transfers lohnen ein wenig Planung und werden am besten im Voraus arrangiert, während die Bahn jene belohnt, die es vorziehen, gemächlich anzukommen, das Meer die ganze Fahrt über am Fenster.

Aus Sicht von Magelline ist die Annäherung an Monaco untrennbar mit der Freude verbunden, dort zu sein. Keine Fluggastbrücke setzt Sie direkt im Fürstentum ab. Stattdessen kommen Sie am Wasser entlang an, durch die Luft, auf Schienen oder über die gewundene Straße, und die Vorfreude wird Teil der Erinnerung. Hier ist die Reise nicht das Vorwort zum Ziel. Sie ist bereits die Riviera, die sich entfaltet.