Manche Orte erfliegt man einfach. Zu den Färöer-Inseln fliegt man hinein, durch einen Schleier aus atlantischem Nebel, vorbei an Steilküsten, die aus dem Nichts aufzutauchen scheinen, bis eine einzelne Landebahn erscheint und die Inseln einen aufnehmen. Eine sanfte Ankunft gibt es hier nicht. Die Landung ist bereits das erste Kapitel der Geschichte.
Achtzehn Inseln, eine Landebahn und eine Handvoll Hubschrauberlandeplätze, die alles zusammenhalten. Das ist die gesamte Luftfahrtkarte der Färöer-Inseln, und irgendwie wirkt es mehr als genug. Dieses Land ist nicht auf Bequemlichkeit oder Größe ausgelegt. Es ist gebaut um das Meer, das Wetter und den beharrlichen Willen von Gemeinschaften, die sich weigern, voneinander getrennt zu sein, selbst wenn der Ozean etwas anderes sagt.
Alles beginnt in Vágar, dem einzigen richtigen Flughafen des Landes, und von dort geht die Geschichte per Hubschrauber weiter, von der Hauptstadt zu Dörfern und Siedlungen an Klippen, in einer Reise, die sich eher wie eine Expedition anfühlt als ein gewöhnlicher Transfer. Im Folgenden ein erster Blick auf das, was Sie erwartet. Vollständige Guides zu jedem Flughafen und Hubschrauberlandeplatz folgen bald, betrachten Sie dies also eher als Einladung denn als Reiseplan.
Flughafen Vágar (FAE)
Ihr erster Blick auf die Färöer-Inseln wird wahrscheinlich ein See sein, der kurz vor der Landung mit der Wahrnehmung spielt. Vágar ist der Ort, an dem die Geschichte jedes Besuchers beginnt, klein genug, um persönlich zu wirken, und dramatisch genug, um daran zu erinnern, wo man gerade gelandet ist.
Hubschrauberlandeplatz Tórshavn
Steigt man in der Hauptstadt aus, fühlen sich die Inseln bereits näher beieinander an. Tórshavn ist das Herz des inländischen Hubschraubernetzes, der Ort, an dem die Weiterreise zu den äußeren Inseln beginnt.
Hubschrauberlandeplatz Klaksvík
Weiter im Norden werden die Fjorde steiler und die Dörfer kleiner und geschichtsträchtiger. Der Hubschrauberlandeplatz Klaksvík öffnet die Tür zu den rauen nördlichen Regionen des Landes und ist besonders beliebt bei Reisenden, die spektakuläre Küstenblicke suchen.
Das Netz der äußeren Inseln
Jenseits der zentralen Knotenpunkte liegt etwas Seltenes, eine Reihe winziger Hubschrauberlandeplätze auf Inseln wie Mykines, Svínoy und Suðuroy, wo Papageientaucher zahlreicher sind als Menschen und ein Hubschrauber oft der einzige Zugangsweg ist. Für Reisende, die die Färöer-Inseln in ihrer unberührtesten Form erleben möchten, beginnt hier die eigentliche Magie.
Sich zwischen all diesen Punkten zu bewegen fühlt sich selten nach Logistik an. Eine Küstenstraße von Vágar nach Tórshavn entfaltet sich vorbei an Wasserfällen und Bauernhöfen mit grasbewachsenen Dächern, während die Hubschrauberrouten etwas bieten, das nur wenige Reiseziele bieten können, einen planmäßigen öffentlichen Flug, der zugleich einer der spektakulärsten Kurzstreckenflüge der Welt ist. Plätze sind begrenzt, Pläne sollten flexibel bleiben, und das Wetter hat immer das letzte Wort, doch genau das macht den Reiz aus, statt ein Hindernis zu sein.
Bei Magelline glauben wir, dass die Färöer-Inseln beweisen, dass die beste Reiseinfrastruktur nicht die größte ist, sondern die ehrlichste. Es gibt hier keine weitläufigen Terminals, keine Hektik, keinen Lärm, nur Klippen, Nebel und die stille Faszination, einen Hubschrauber zu Inseln aufsteigen zu sehen, die sich noch immer wie Geheimnisse anfühlen. Unsere ausführlichen Guides zu jedem Flughafen und Hubschrauberlandeplatz folgen in Kürze und helfen Ihnen, eine Reise in eine der letzten wirklich wilden Ecken des Nordatlantiks zu planen.

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