Der Ruf zum Gebet, der in der Dämmerung über die Dächer zieht. Das Gewicht von Salzwasser, das einen Körper mühelos trägt, in einem Meer, in dem fast nichts anderes leben kann.
Israel bietet keine einzige Landschaft. Es bietet eine Abfolge von Landschaften, jede so unterschiedlich, dass die Ankunft in der nächsten sich anfühlt, als würde man ein völlig anderes Land betreten.
Die Altstadt Jerusalems
Innerhalb der alten Stadtmauern liegen vier Viertel, das jüdische, christliche, armenische und muslimische, nur wenige Gehminuten voneinander entfernt. An der Klagemauer wird zu jeder Stunde gebetet, enge Gassen führen zu Höfen, die Jahrtausende an Geschichte tragen, und das Zusammenspiel von Glockenklang, Gebeten und Marktrufen entsteht so nirgendwo sonst auf der Welt.
Kommen Sie früh. Schon das Licht auf den Steinmauern bei Sonnenaufgang ist Grund genug.
Das Tote Meer
Mehr als vierhundert Meter unter dem Meeresspiegel ist das Tote Meer der tiefste Punkt der Erde und eines der salzhaltigsten Gewässer überhaupt. Hier zu schwimmen fühlt sich weniger nach Schwimmen an als nach Getragenwerden, und der mineralreiche Schlamm am Ufer zieht seit der Antike Besucher wegen seiner heilenden Wirkung an.
Die Wüstenklippen, die das Ufer umrahmen, verstärken nur das Gefühl, an einem ganz anderen Ort der Welt angekommen zu sein.
Masada
Steil aus dem Wüstenboden über dem Toten Meer erhebt sich Masada, einst eine Festung und Palastanlage auf einem Bergplateau. Eine Seilbahn bringt die meisten Besucher heute auf den Gipfel, während der ursprüngliche Schlangenpfad denen vorbehalten bleibt, die vor Sonnenaufgang aufsteigen möchten.
Der Blick über die Wüste und das Tote Meer von oben erklärt, warum dieser Ort einst gewählt wurde.
Tel Aviv
Tel Aviv tauscht antiken Stein gegen klare moderne Linien. Die White City beherbergt die weltweit größte Sammlung von Bauhaus-Gebäuden und wurde von der UNESCO für ihre architektonische Einheit ausgezeichnet. Über die Architektur hinaus geben die lange Strandpromenade, die Café-Kultur und das Nachtleben der Stadt einen Rhythmus, der eher an eine mediterrane Metropole als an eine Stadt voller Geschichte erinnert.
Der See Genezareth und Nazareth
Israels größter Süßwassersee liegt umgeben von grünen Hügeln und kleinen Orten, die ein merklich langsameres Tempo haben als die Küste. Bootsfahrten über den See, Fischrestaurants am Ufer und das nahe gelegene Nazareth mit seinem vielschichtigen christlichen Erbe machen diese Region zu einer der ruhigsten Ecken des Landes.
Die Bahai-Gärten in Haifa
In neunzehn perfekt gepflegten Terrassen fließen die Bahai-Gärten den Hang des Karmelgebirges hinab und gehören zu den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten des Landes. Der Blick reicht von den Gärten selbst hinunter bis zum Hafen von Haifa und weiter zum Mittelmeer.
Eilat und das Rote Meer
An der Südspitze Israels öffnet sich Eilat zu Korallenriffen, die ungewöhnlich nah am Ufer liegen. Das Rote Meer bleibt hier das ganze Jahr über warm, und die Sicht unter Wasser zählt zu den besten der Region, was Taucher und Schnorchler an eine Küste zieht, die sich Welten von den steinernen Gassen Jerusalems entfernt anfühlt.
Caesarea
Einst eine prachtvolle römische Hafenstadt, liegen die Ruinen von Caesarea heute direkt am Mittelmeerufer. Säulen, ein Amphitheater und ein restaurierter Hafen machen den Ort zu einer der stimmungsvollsten archäologischen Stätten des Landes, besonders bei Sonnenuntergang, wenn der Stein das letzte Licht über dem Meer einfängt.
Warum Israel?
Keine einzelne Sehenswürdigkeit definiert dieses Land. Eine Marktgasse in Jerusalem, ein Schweben im Toten Meer, ein Sonnenuntergang über den Ruinen von Caesarea: Jede gehört zu einem anderen Israel, und alle sind gleichzeitig real. Genau dieser Kontrast, mehr als jedes einzelne Bauwerk, ist es, was Reisende mit nach Hause nehmen.
Magelline Perspektive
Die meisten Länder verlangen, sich für ein Thema der Reise zu entscheiden: Geschichte, Natur, Glaube oder Küste. Israel verweigert diese Wahl. Eine einzige Woche hier kann von einem Sonnenaufgangsgebet an der Klagemauer bis zu einem Sonnenuntergangstauchgang an einem Riff im Roten Meer reichen, und die Distanz dazwischen ist kürzer, als es klingt. Mit Magelline ist die Planung dieser Reiseroute der einfache Teil.

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