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Armenien ist eine der ältesten Wiegen der Zivilisation weltweit. Seit Jahrtausenden liegt dieses Land am Schnittpunkt von Imperien, Kulturen und Handelswegen und hat die Weltgeschichte tief geprägt.

Auf dem Höhepunkt seiner Macht erstreckte sich das antike armenische Königreich von den südzentralen Ufern des Schwarzen Meeres bis zum Kaspischen Meer und vom Mittelmeer bis zum Urmia-See im heutigen Iran.

Die Hauptstadt Jerewan ist eine der ältesten kontinuierlich bewohnten Städte der Erde. Sie wurde 782 v. Chr. von König Argishti I. gegründet, dessen Inschrift noch heute im Historischen und Archäologischen Museum Erebuni zu sehen ist.

Die Hauptstadt Jerewan
Keine Reise durch Armenien ist vollständig, ohne die pulsierende Hauptstadt zu erkunden. Oft als „Rosa Stadt“ bezeichnet – aufgrund des rosafarbenen Vulkangesteins (Tuff), das für die Gebäude verwendet wurde –, verbindet Jerewan antikes Erbe mit lebendigem modernem Leben.

Besucher können Weltklasse-Kulturinstitutionen erkunden, darunter:

  • Matenadaran
  • Erebuni-Museum
  • Museum für Moderne Kunst
  • Historisches Museum von Armenien
  • Cafesjian Zentrum für die Künste


Neben Museen bietet die Stadt belebte Cafés, breite Boulevards, lebhafte Märkte und einen atemberaubenden Blick auf den legendären Berg Ararat.

Etschmiadsin
Knapp außerhalb von Jerewan liegt Etschmiadsin, das spirituelle Herz Armeniens und Sitz des Katholikos, des Oberhaupts der Armenischen Apostolischen Kirche seit 301 n. Chr. – dem Jahr, in dem Armenien als erste Nation das Christentum als Staatsreligion annahm.

Der Kathedralkomplex und die umliegenden Klöster machen diese Stadt zu einem der wichtigsten religiösen Ziele der christlichen Welt.

Gjumri
Armeniens zweitgrößte Stadt, Gjumri, bietet eine Reise in die architektonische und kulturelle Vergangenheit des Landes. Das historische Viertel Kumayri bewahrt elegante Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, traditionelle Häuser und kopfsteingepflasterte Straßen. Museen, Galerien und Kunstwerkstätten spiegeln den starken künstlerischen Geist der Stadt wider.

Dilidschan & Jermuk
Dilidschan, eingebettet in bewaldete Berge, ist berühmt für seine frische Luft und friedliche Atmosphäre. Die Stadt wird oft als „Armenische Schweiz“ bezeichnet.
Jermuk hingegen ist ein Kurort, bekannt für seine Mineralquellen, alpinen Landschaften und den dramatischen Jermuk-Wasserfall.

Antikes Erbe und Heilige Landschaften
Der majestätische Berg Ararat erhebt sich über das Ararat-Tal und wird seit langem mit der biblischen Geschichte der Arche Noah in Verbindung gebracht.

In der Nähe steht der Tempel von Garni, der einzige erhaltene griechisch-römische heidnische Tempel der Region aus dem 1. Jahrhundert. Nicht weit entfernt liegen die Ruinen der Yereruyk-Basilika, eines der frühesten christlichen Denkmäler Armeniens.

Magelline Perspektive
Laut Magelline ist Armenien nicht nur ein Ort auf der Karte. Es ist ein Land, in dem Berge alte Geschichten hüten, Klöster aus den Klippen ragen und sich jede Reise wie ein Schritt durch die Geschichte anfühlt.